Umgang mit E-Mails von und an Patienten

Nach unserem bisherigen Kenntnisstand (24.05.2018) gibt es einfach keine wirklich verbindlichen Rechtsgrundsätze. Diese werden sich erst im Laufe der Zeit durch eine Reihe von Klagen vor unterschiedlichen Instanzen ergeben. 

Entsprechend widersprüchlich sind die Empfehlungen der Berufsverbände, der Kammern und sogar auch der Kassenärztlichen Vereinigung. 

Für uns hat sich bisher jedenfalls als relativ sicher herausgestellt:

Sie als Psychotherapeutin dürfen E-Mails von Patienten empfangen, aber Sie dürfen darauf nicht einfach antworten, solange Sie nicht eine extra, von anderen Erklärungen seperate Bestätigung haben, dass der Patient mit dem Empfang dieser unverschlüsselten E-Mail einverstanden ist. Natürlich sind verschlüsselte E-Mails unproblematisch, aber schon der Austausch der Schlüssel ist nicht ganz einfach. 

Für Ihren Eintrag in der Psychotherapeutensuche.de bedeutet dies folgendes: Sie können m.E. das Kontaktformular einsetzen und E-Mails und Kontaktanfragen erhalten. Unser Server wie auch das Kontaktformular sind verschlüsselt, genau wie bei Ihrer Bank. 

Wir werden so schnell wie möglich einen Bestätigungs-Button einbauen, sodaß Sie von den Patienten auch eine Einwilligung haben, dass Sie - die Therapeutin - auch per E-Mail antworten dürfen. 

Im Weiteren werden wir uns darum kümmern, zeitnah eine weiteren von Anfang bis Ende verschlüsselten Kommunikationsweg anzubieten. 

Sie können sich dazu einmal vorweg mit den Möglichkeiten des Secure-Messengers "Threema" vertraut machen. 

Diese Informationen sind, wie gesagt vorläufig und sollen regelmäßig aktualisiert werden.